Cultural heritage principles

Principles of the Cultural Heritage of Geosciences, Mining, Metallurgy and Archaeology (german version below)

 

The target of both, the international and the national committees in geosciences, metallurgy and archaeology is to provide the entirety of human cultural heritage in relation to the earth’s crust including “geo monuments“.

The international and the national committees are represented by personalities, which foster and move forward the cultural value and the cultural heritage.

The main specialists and related subjects are:

  1. Keeper of archives
  2. Librarians
  3. Custodians
  4. Scientists
  5. Authorities and persons who are dealing with cultural value
  6. Graphical collections (photographs, prints, exlibris etc.)
  7. Digital sources
  8. Collections of geoscientific objects
  9. Monuments (geo monuments, archaeological places)
  10. Mining museums
  11. Literature legacies

The symposia are held at special places related to the history of mining heritage and related to places of research and teaching.

The symposium consist of talks and poster sessions related to the values of the Erbe Symposium. Abstracts of these talks are published during the Symposium for all participants. The content of the speeches will also be published in special proceeding books.

Complementary with the symposium excursions to mining deposits and geoscientific sites are organised.

The International Erbe Symposium is held every two or three years at different places and institutions connected to the themes.


Grundsätze des Kulturellen Erbes in den Bergbau-, Geo- und Metallurgischen Wissenschaften einschließlich Archäologie

 

Das Ziel des Internationalen bzw. der nationalen Komitee in den Bergbau-, Geo- Metallurgischen Wissenschaften einschließlich Archäologie ist es die Gesamtheit der menschlichen Kulturgüter mit Bezügen zur Erdkruste einschließlich der  darin enthalten Bodendenkmale als Kulturelles Erbe[1] der Menschheit zu bewahren.

Das Internationale Komitee bzw. das Nationalkomitee wird aus Personen gebildet, die mit der Bewahrung und Schutz von Kulturgütern bzw. des Kulturellen Erbes befasst sind.

Diese Personen sind:

  1. Archivare
  2. Bibliothekare
  3. Dokumentare
  4. Heimatpfleger
  5. Museologen im Allgemeinen
  6. Fachbehörden
  7. Personen die sich mit diesen Kulturgütern wissenschaftlich befassen.

Ein Kulturgut muss nicht an Materie gebunden sein, jedoch ist eine Beständigkeit erforderlich. D.h. aber auch die nicht an Objekte gebundenen Güter des immateriellen Kulturerbes einschließlich der mündlichen Überlieferungen sind darin eingebunden.

Das Internationale Komitee bzw. Nationalkomitee stützt sich auf einschlägige universitäre und außeruniversitäre Institutionen einschließlich einschlägiger Fachgesellschaften.

Im Fokus der Betrachtungen stehen folgende Materialien, deren Bewahrung und Schutz für die Menschheit unerlässlich sein werden:

  1. Archivalische Materialien (Bergarchive, Teilarchive an Universitäten usw.)
  2. Bücher (Druckwerke),
  3. Bücher (Handschriften),
  4. Sonderdrucksammlungen
  5. periodische Schriften,
  6. Karten und verwandte Materialien (Grubenpläne usw.),
  7. Globen und Instrumente
  8. Graphische Sammlungen (Fotographien, Druckgraphiken, Gemälde, Exlibris, Kleingraphiken aller Art usw.)
  9. Digitale Quellen einschließlich Tonträger, Filme u.ä.
  10. Objektsammlungen (Mineralien, Gesteine, Dünnschliffe, Probensammlungen, Industrieprodukte, Artefakte etc.)
  11. Dingliche Quellen (im Sinne von Archivalien)
  12. Bodendenkmale (archäologische Ausgrabungsstätten, Geotope)
  13. Schaubergwerke
  14. Nachlaßsammlungen

Die Symposia veranstaltenden Institutionen müssen ausgewiesene Stätten historischer Forschung oder Zentren der Pflege historischer Bestände montan- und geowissenschaftlicher Materien und Materialien i.w.S. sein.

Um die montan- und erdwissenschaftsgeschichtliche Forschung einschließlich der Archäologie zu bereichern und voranzubringen, sollen Exkursionen zu montan- und geowissenschaftlich relevanten Abbaustätten, Aufschlüssen und Ausgrabungsstätten  durchgeführt sowie wissenschaftlich exakte Referate abgehalten und Poster präsentiert werden, die vor dem jeweiligen Vortrag in Form von Abstracts in gedruckter Form den Tagungsteilnehmern zugänglich zu machen sind. Ebenso soll die Publikation von Proceedingsbänden, die zumindest die wesentlichsten Vorträge enthalten sollen, unter allen Umständen ins Auge gefasst werden.

Die internationalen Erbe-Symposia werden alle zwei bis drei Jahre an verschiedenen Institutionen im internationalen Kontext abgehalten.

Die Ziele des Internationalen bzw. nationalen Komitees für das Kulturelle Erbe in den Bergbau-, Geo- und Metallurgischen Wissenschaften einschließlich Archäologie sind:

  1. Unterstützung der Fachbehörden (Denkmalschutz) in Form von Beratung und Projekten.
  2. Die fachliche Unterstützung für öffentliche Schausammlungen und Sonderveranstaltungen (z.B. Landesausstellungen) für die qualitative Touristik
  3. Die Bereitstellung des geschützten wissenschaftlichen Materials für weitere wissenschaftlich-technische Forschung in Industrie und Wirtschaft.

[1] Der Begriff des héritage (französisch für „Erbe“) wurde Ende des 18. Jahrhunderts geprägt von Henri-Baptiste Grégoire (Bischof von Blois) <1750-1831>.

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